Samstag, 20. Oktober 2012

3 Wochen in der Firma sind um...

und so ergibt es sich, dass euer Erzähler mit zwiegespaltenen Gedanken hier vor der Tastatur dieses elektrischen Schreibgerätes sitzt und überlegt, wie er seine Eindrück dieser ersten 3 Wochen in der alten neuen Firma darniederschreibt. Zunächst gilt es jedoch abzuwägen, wie man die zweifelsohne ständig latent vorhandene Situationskomik mit dem gebotenen Respekt behandelt.
Einige Dinge ändern sich nie, andere Sachen weisen eine durchaus atemberaubende Dynamik auf. Wobei die Langsamkeit des Seins Seite an Seite mit rasanten Veränderungen lebt.
So bin ich immer noch ohne Netzwerkzugang, Accountdaten und Berechtigungen für Zugriffe im Netzwerk. Nun ja, vielleicht waren 6 Wochen Vorwarnzeit einfach viel zu kurz bemessen, um derart tiefgreifende Dinge zeitgerecht zu organisieren. Wie gern denke ich an die unorganisiserten und ineffektiven Zeiten zurück, wo man Derartiges in wenigen Tagen zu realisieren wagte. Und gegebenenfalls durch ein kurzes Telefonat mit den Kollegen im Nachbargebäude Vieles enorm schnell lösen konnte.
Einige Dinge sind so geblieben, als wär die Dingzeit mit meinem überhasteten Abflug stehengeblieben und hätte mit meinem Wiederauftritt erst wieder Takt und Lauf gewonnen. Meetings finden immer noch zu selben Zeit statt, Kollegen gehen immer noch zu selben Zeit essen.
Und dann war da ja noch der neue Chef, der freundlich mit dem Satzfetzen  " Ich replace ja jetzt ..." meine ungeteilte Aufmerksamkeit erheischte. Worauf ich ihm zu verstehen gab, dass ich relativ gut deutsch spräche und er sich mir gegenüber durchaus in dieser Sprache ausdrücken könne ;-) Der Blick in große runde Kinderaugen war denn auch mein Lohn. Allen Kollegen, die freiwillig oder unfreiwillig in einer derartige Position gerutsch sind, sei auf das Dringlichste der Blick ins Buch und das Verstehen des Anliegens des folgenden Buches ans Herz gelegt:


Ja ja, das Peter-Prinzip ;-)

In diesem Sinne freue ich mich auf die nächsten Episoden in jenem Theater....