Dienstag, 28. Februar 2012

Tag 1 bis 3

der Chemo läuft. Bis jetzt ohne dramatische Folgen, gut drei viertel der Dosis hab ich im Blut und meine Pumpe sorgt dafür, dass ich bis morgen Mittag den Rest auch noch verabreicht bekomme. Die Pumpe hat mich ja schon wieder fasziniert. Ist einfach ein Gummidingens, das mit Infusionslösung gefüllt wird, sich dadurch elastisch ausdehnt und die Lösung nun langsam wieder abgibt. Ziemlich einfach, aber geräuschlos, ohne Batterie und absolut lageunabhängig. Damit könnte ich  sogar zum Mond fliegen, glaub ich. Das Einzige was wirklich stört, ist das Babypink des Pumpendeckels :-) Aber stilecht, wie ich nun mal bin, trage ich die Pumpe am Gürtel in meinem Trinkhornhalter...



Als ich gestern da auf meiner Entspannungsliege lag und mir die Cocktails verabreichen ließ, hat mein Nachbar eine Beratung erhalten, wie gut doch so ein Port ist und wie einfach eine Implantation ist. Sooo doll hab ich mir  lange nicht auf die Zunge gebissen, um da keine wegweisenden Kommentare anzusondern.
Ja, morgen nachmittag wird die Pumpe abgebaut und dann hab ich erstmal anderthalb Wochen quasi frei.

Freitag, 24. Februar 2012

Die Chemo rückt näher...

und ich möchte mich  für die vielen guten Wünsche, Tipps und Gedanken bedanken, die auf diesen Wege oder per Mail  und Telefon erhalten habe.
Ich werde versuchen, meinen eigenen Weg durch diese Zeit zu gehen und weiß dennoch, dass ihr für mich da seid.
Im vollen Bewußtsein, dass ich vielleicht jetzt einigen von euch auf die Füße treten werde, oute ich mich hiermit als Mitglied der "Brights", die von einem naturalistischen Weltbild ausgehen, in dem kein Platz für Übernatürliches und Esotherisches ist. Ich werde also das nächste halbe Jahr _meinen_ Weg gehen und hoffe, dass ihr mich begleitet, egal, welches Weltbild jeder hat.

SUUM CUIQUE, jedem nach seiner Fasson, das lasse ich für alle anderen gelten, lasst es also auch  für mich gelten!

Und für Hintergrundinformationen der erheiternden/erhellenden Art empfehle ich einmal die folgende Seite:

http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Hauptseite


Montag, 20. Februar 2012

Gewinn in der Tombola

Heute hab ich meinen Gewinn in der Krebstombola eingelöst. Bekommen hab ich ein Abonnement über 12 Infusionen in den nächsten 6 Monaten. Das heißt, im August bin ich  damit durch und dann  kommt ja noch die REHA. Das heißt, die Firma sieht mich vielleicht im September wieder. Na toll. Aber was solls, immerhin ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich  mal an den Folgen diese Erkrankung tot gehe, deutlich gesunken. Is ja auch  schon mal was. Dann drückt mir mal für Montag die Daumen, da gehts nämlich los...
Ach ja, vielen Dank für die aufbauenden Worte zum Thema "Verhaltensauffälligkeit", das hat mich sehr aufgebaut :-) Dann lass ich in der nächsten KH Runde mal meinen Beamer lieber zu Hause, was? Ich meine, macht sich doch gut, wenn man die Filme über dem Bett an die ZImmerdecke projiziert...

Freitag, 17. Februar 2012

Port ist drin, und wie...

Ich beginne mein Post heut mal mit einem Link:


Eigentlich sollte der Tag vielleicht nicht unbedingt entspannt, vielleicht aber nicht unbedingt streßbeladen sein. Weit gefehlt! Die vermeintlich einfache Portimplantantion unter örtlicher Betäubung erwies sich spätestens nach 10 Minuten für alle Beteiligten als ziemlich unangenehm. Für mich, weil ich die örtliche Betäubung wohl spontan eine Arbeitsniederlegung veranstaltet hat und die nachträglich reingespritzte Medikamentenmenge eher psychologische denn schmerzstillende Wirkung hatte. Für die Ärztinnen, weil sie sich einige sehr unverblümte Worte von mir anhören durften. Für die Schwester, weil sie vermittelnd wirken wollte und mit dem Zuwedeln frischer und vor allem kühler Luft und dem Abtupfen meiner Stirn beschäftigt war.
Ich kann hier sagen: So einen Schmerz hab ich  noch nie erlebt und ich habe das erste Mal seit vielen Jahren wieder vor Schmerzen geweint.
Der Satz "Das haben wir ja noch  nie erlebt" hat mich dann doch zu der Aussage hinreißen lassen "Ich auch nicht".
Fazit: Ich war heut sowas von angepieselt über diese Leistung medizinischen Fachpersonals, dass mich bis Mittag niemand ansprechen brauchte. Immerhin fand die Assistenzärztin noch den Weg zu mir und versuchte so etwas wie eine Entschuldigung. Das sei ihr gewährt, und bei meinem nächsten Besuch auf der Station wird das Thema Portimplantation nochmals aufgewärmt! Versprochen!
Ansonsten haben  sich meine Biofunktionen wohl wieder halbwegs eingekriegt, es tut fast nicht weh und ich kann mich einigermaßen schmerzfrei bewegen. Meine kleine Titanplatte sitz sauber unter dem Schlüsselbein und  der kleine Schlauch in meiner Vene scheint sich da auch wohlzufühlen...
Der erste Schritt zum Cyborg ist getan...

Donnerstag, 16. Februar 2012

Was in der Zwischenzeit passierte [Update]

Heute, eine Woche nach meiner Entlassung muss ich sagen, dass ich mich schon wieder deutlich fit fühle. Also sagen wir so, ein 10 minütiges Meeting würde ich schon überstehen, dann wäre erstmal Kurzschlaf angesagt. Aber wenn man bedenkt, dass ich vor 2 Wochen und einem Tag noch ausgeweidet auf einem OP-Tisch lag und grüngekleidete (nein, keine Polizisten!) Menschen an und in mir rumgebastelt haben, bin ich über den Fortschritt mehr als erstaunt. Das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht so rasant ausgemalt, das mit der Genesung. Wobei, der HERR hat für die GENESIS auch bloß 7 Tage gebraucht, und da war zutackern und zuwachsen auch schon mit drin ;-)
Montag war dann Enttackern angesagt und das war mehr als easy. Ein leichtes Zwicken, oder besser 36 mal leichtes Zwicken und ich war meinen Reißverschluß los. Und ich  Vollpfosten hab die Dinger im KH vergessen. Die wär ich bestimmt auf EBay reißend losgeworden. Na, ich versuchs nochmal mit meinen Gallensteinen ;-)
Morgen früh um 06.45 gehts dann wieder ab ins KH zur Port-Implantation. Mein erster Schritt zu Cyborg. Und nein, liebe Kollegen, DARAN werdet ihr nicht rumspielen, auch wenn dieses Ding eure technische Neugier wecken solltet. 
Soso, ich bin ein leicht verhaltensauffälliger Patient gewesen? Weil ich mit Kopfhörern im Ohr draußen rumgerannt (na ja, eher geschlichen) bin). Weil ich mit meinem Schicksal gehadert habe und mit niemandem sprechen wollte? Ne, eher weil Rammstein nicht jedermanns Geschmack in dem dort vorherrschenden Altersegment war und ich  bei Johnny Cash gerne an meine Urlaubsreisen nach New Orleans, Alamo, in die Mohave Wüste und an all die Orte denken, die wir gesehen haben und die Johnny Cash besungen hat. So einfach kann das sein. Manchmal steckt einfach nix, aber auch garnix hinter scheinbar merkwürdigem Verhalten. 
So, das nächste Update gibt es dann Anfang kommender Woche, wenn ich meinen ersten Termin bei den Onkologen hatte und weiß, wie es genau weitergeht! Bis dahin: Cheer's...

Ach ja, und wer wissen will, wie man  McGyver-mäßig aus einem Bluetooth Headset ein krankenhaustaugliches Beschallungsgerät macht, der möge hier  mal schauen:

http://har-dwareb-log.blogspot.com/2012/02/how-to-make-bluetooth-headset-suitable.html

Donnerstag, 9. Februar 2012

Moin, moin!
Letztes Frühstück in dieser Runde auf der Station, ein letztes Mal einem anderen beim Einlauf zuschauen dürfen und dann gehts ab nach hause....
Gestern abend habe ich noch daran gedacht, den Eintrag mit diesen Lied zu beginnen:
http://www.youtube.com/watch?v=o22eIJDtKho
nachdem ich gehört hatte, dass ich in der Krebstombola eine Chemotherpie gewonnen hatte. Ich hab mich  dann aber doch für dieses Lied entschieden, weil ich nach intensivem Nachdenken wieder mal positive Seiten hervorgekramt habe:
http://www.youtube.com/watch?v=57ta7mkgrOU
In einiger der entfernten Lymphknoten waren Krebszellen festgestellt worden, und zu Vorbeugungen, das eventuell vorhandene Krebszellen sich noch in meinem Körper verteilen und Unfug anstellen, jibbet halt den Cocktail. Damit fühle ich mich dann eher sicherer  als jetzt zu sagen, alles wird gut und das wird es denn dann doch nicht.
Na ja, und so warte ich  jetzt mal auf meine Entlassungspapiere, mit den Terminen für die nächsten Schritte. Vorstellung.
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3 Minuten später: der Meister ist wieder stolzer Besitzer eines Blasenkatheters und fährt gleich nochmal zum CT....Da stimmt was nicht, sagt mein CT.... Oberscheiße.... aber imerhin: andere bezahlen viel Geld für Stacheldraht im Harnkanal.....
Also schaun wa nochmal da rein. Meinen Dank nochmal an Herrn Röntgen für diese tolle Idee mit der Röntgenröhre. Und an die Ingenieure von Siemens, die aus diese Idee den tollen Computertomografen gebastelt haben. Ich  geh einfach mal davon aus, dass der CT keine diese anfälligen Kraftwerkssteuerungen eingebaut hat und mir das Dingens nicht stuxer-weise die Eier wegbrutzelt. Aber die letzten 2 mal hats ja auch funktioniert...
Tja, schaun wa mal, was DER tag hier noch bringt....

Update:
So, nun bin ich erstmal zu Hause. Endlich wieder meinen gewohnten Kaffe, ein leckeres frisches Brötchen und ne Menge Schnee vorm Haus :-)
Was war in der Zwischenzeit passiert? Der CT hat mir die eggyweggs natürlich nicht weggebrutzelt. Und warum ich Blubberwasser pullern tun mache, wissen alle Beteiligten immer noch nicht wirklich. Visuelle ( bei der OP)  und CT-mäßige Begutachtung der finalen Flüggigstoffwechselpfade haben nicht wirklich was ergeben. Also nexte Woche nochmal Stacheldraht in den Harnkanal, nochmal CT und dann schaun wa mal.
Ansonsten ist dann Montag Enttackern der Klammern dran, vielleich noch Montage des Ports für die Chemo und Vorstellung beim Onko-Team. Also eigentlich volles Programm.
Na ja, und dann ist mir heut wohl das passiert, was sich jeder geschlechtsreife Onkel im Leben einmal wünscht: Zwei attraktive Frauen treten an sein Bett, bitten ihn, die Hose auszuziehen und fangen an, an seinem Zipfel rumzuspielen.... OK, eine Minute später hatte ich einen Gummikatheter in der Harnröhre....
Und das Gefühl, einzupullern ohne nass zu werden ;-)

FIN




Dienstag, 7. Februar 2012

I'm back again...

Der geneigten Leserschaft sei hiermit zur Kenntnis gegeben, dass ihr treuer Schreiber wieder mental und körperlich unter den Lebenden zu weilen scheint. Um es kurz zu sagen:

I'm back again!

Nachdem mich die letzten Tage buchstäblich ans Bett gefesselt hatten und ich absolut nicht in der Lage war, zusammenhängende Gedanke in die Tastatur zu hämmern, will ich nun versuchen, das zu ergänzen, das  mein liebreizendes Töchterlein in den letzten Tagen in Kurzform gepostet hat.
Nachdem sich sich Prognose des behandelnden Arztes bewahrheitet hat und die Tage 4 und 5 nach der OP wahrlich  die Hölle waren, geht es heut wieder soweit gut, dass ich wieder 2 Treppen (Treppen, nicht Stufen, ihr Lästermäuler) nonstop schaffe, ohne umzufallen, und ich mir die Uhrzeit nun sogar schon wieder soweit merken kann, dass ich  mir nicht überlegen muss, warum ich  eigentlich auf die Uhr geschaut habe. Bedeutet aber nicht, dass es mir GUT gehen würde.
Nichts desto trotz hab ich versucht, den Krankenhausalltag zu beobachten und meine sozialen Studien anzustellen.
Es ist beeindruckend, wie es auch in einem Krankenhaus funktioniert, vermittels offensichtlich überfordertem Management (SIC!) Mitarbeiter zu demotitivieren und durch Prozeduren, Formulare und Effektivitätswahn zu treiben. Umso angenehmer ist es, dennoch  von freundlichem und hilfsbereitem Pflegepersonal sprechen zu können. Und der größte Teil der Ärzte, mit denen ich hier zu tun hatte und habe, werde ich als nett, kompetent und freundlich in Erinnerung behalten. Und so ist man ziemlich verwundert, wenn man auf dem Flur von einem Arzt angesprochen wird und  er fragt, wie es denn grad so geht. Man anwortet: Na ja, bis auf diese Kopfschmerzen isses ok und er sagt so beim weggehen: Na ja, machen wa Physio.... Na gut, dachte ich, netter Spruch, sprichste mal morgen in der Visite an... aber denkste, 14:00, Peter hält Mittagsschlaf, kommt die Schwester und schickt mich zu Physio.... Ich war doch etwas erstaunt. Aber das passte genau zu dem Eindruck von dem Arzt, den ich schon gewonnen hatte. Aber auch hier gibt es sie, die grußunfähigen Jungingenieure, ähm -mediziner. Und meinen spezielle Freund greif ich mir noch, versprochen...
Ja, dann war da noch die Sozialarbeiterin, die mir so einige Konsequenzen meiner Erkrankung aufzeigte. Zunächsteinmal bedeutet dieser Krebs 50 prozentige Schwerbeschädigung. Also besonderer Kündigungsschutz, 5 Tage mehr Urlaub, Steuererleichterung beim Auto, Parken in erster Reihe.  Das wird wohl etwas die gesunkene Lebenserwartung kompensieren, denke ich ;-)
Dann werde ich nach Abschluss aller Behandlungen erstmal zu Kur fahren,  3 Wochen. Ich muss ja die fehlenden 15 Kilo irgendwie wieder raufkriegen....
Als Krebspatient erhält man hier im KH auch ziemlich weitreichende Unterstützung, beispielsweise, bei der Übersicht über Behördengänge, Anträge und diesen ganzen Kram. Über die onkopsychologische Schiene erhält man Beratung und Betreuung in psychologischer Hinsicht. Und so hatte ich dann auch  die Gespräche mit der Sozialarbeiterin und der Onkopsychologin. erst wollt  sie sich mit mir unterhalten, zum Schluss hab ich mich mit ihr unterhalten... War nett, und sie hat bestimmt was gelernt...
Eine offizielle Beschwerde wegen permanenter Lärmbelästigung durch die Lüftungsanlage und die Bollerwagen hab ich auch  abgegeben. Gottseidank haben die ein Beschwerdemenagementsystem, da kann ja nichts schiefgehen, dessen bin ich mir vollkommen sicher.
Während ich hier immer noch auf das Ergebnis der Untersuchung meiner Lymphknoten warte, und eigentlich aus "schlecht" ein "sehr schlecht" werden kann, steigt mein Bettnachbar schon bei "richtig schlecht" ins Geschäft ein, und morgen erfährt er wohl, ob er stattdessen nicht doch ein "katastrophal" gezogen hat. Tut mir leid, der Kerl, sehr sympahtischer Herr. Den hats heut Abend richtig geerdet...

In diesen Sinne freue ich mich, dass es bei mir erstmal nur noch ein "sehr schlecht" werden kann und wünsche der geneigten Leserschaft eine gute Nacht.....



Sonntag, 5. Februar 2012

Kurze Zwischeninfo

Hallo liebe Leser,

es meldet sich wieder die Tochter ^^
Auch auf die Gefahr hin, dass mein Vater nicht ganz so begeistert sein wird, dass ich diesen Blogeintrag verfasse, wollte ich euch nur ganz fix die neuesten Infos da lassen.
Vater geht es derzeit nicht ganz so gut. Übelkeit und Kreislaufprobleme. (Was ihn übrigens nicht davon abhält dumme Witze zu erzählen und dabei fast zu sterben vor lachen...)
Er selbst hat aktuell nicht den Nerv mir etwas zu diktieren, daher bleibt es vorerst bei diesem Eintrag, bis es ihm besser geht oder sich was tut.
Bis dahin.

Donnerstag, 2. Februar 2012

DER Tag und der Tag danach...

Der Tag.
Wie immer die Zusammenfassung vorneweg:
Keine Komplikationen, keine Erinnerung und keine Gallensteine mehr. Wobei doch... Sie stehen neben mir auf dem Nachttisch. Was ich nie geglaubt hätte: Es gibt würfelförmige Gallensteine. Wenn ich hier wieder raus bin malen wir Zahlen auf die Seiten und basteln uns unser eigenes "Peter im Krankenhaus"- Würfelspiel!

Das Highlight des Tages war das Setzen des Periduralkatheters, sprich das Einführen eines 11 cm langen Katheters in den Wirbelsäulenkanal. Das tat wirklich weh. Dafür hat es aber nicht funktioniert. An den Rest kann ich mich nicht mehr erinnern.

Man erzählte mir, dass Tochter und Frau gestern Abend noch zu Besuch dagewesen sein sollen. Ich glaube das einfach mal.
(Anmerkung der Tochter, die diesen Blogeintrag für den Vater schreibt: Tatsächlich war er gestern so weggetreten, dass es mich nicht wundert, dass er sich nicht erinnert. Und das, wo ich doch sonst immer so einen bleibenden Eindruck hinterlasse...)

Heute.
Heute begann 05:15 Uhr mit den Fieberthermometern. Also Zimmertür auf, Licht an, Thermometer verteilt, Licht aus, Zimmertür zu. Dann werden die Thermometer eingesammelt. Zimmertür auf, Licht an, Thermometer entrissen, Licht aus, Zimmertür zu.
Dann meldet sich alle 30 Minuten das Blutdruckmessgerät mit einem sympathisch lauten Brummen. Immerhin bleibt das Licht aus.
Als nächstes kommt exakt 17 Stunden nach Setzen der letzten Tackernadel in die Bauchdecke der Gang zum Waschbecken. Zähneputzen, Rücken abtupfen und interessiert das Etwas da im Spiegel betrachten.

(AdT: Da Vater bereits wieder ziemlich müde und erschöpft ist, hier nun die Restzusammenfassung von mir:
Gegen zehn kam ich an, Vater war einigermaßen klar. Schmerzen scheint er nicht allzu starke zu haben, der Tropf tröpfelt nämlich fröhlich vor sich hin. Laut Chefarzt ist die OP entsprechend gut verlaufen. Es bleibt nun abzuwarten, wie die Wundheilung verläuft.
Die Narbe ist- zumindest aus meiner Sicht betrachtet- riesig. Aber sie sieht gut aus.
Ich lass Daddy nun etwas schlafen, er ist wirklich müde.
Mehr Nachrichten gibt es dann beim nächsten Besuch!)